Hardwareupgrades und Software auf dem Fileserver
Nachdem hier lange nichts mehr passiert ist, habe ich wieder alles auf einen aktuellen Stand gebracht. Ich hoffe es hält länger, aber in Anbetracht der Vergangenheit, gibt es lieber keine Versprechen
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In den letzten Wochen gab es Updates bei der Hardware, ich habe einen meiner beiden 19″-Monitore durch einen 24″ von Dell mit IPS-Panel und 1920×1200 als Auflösung ersetzt. Ich bin bisher begeistert und bin permanent drauf und dran weitere 250€ in die Hand zu nehmen, um den zweiten auch zu ersetzen. Alleine der Kontostand mag das bisher zu verhindern.
Heute konnte ich dann meinen neuen Switch von der Post abholen, ich habe endlich auf Gigabit umgestellt, was doch eine echte Beschleunigung im Alltag ist. Da bei mir mittlerweile sämtliche Daten auf dem Fileserver liegen, sind 100Mbit doch wirklich knapp geworden. Da bei mir 8 Ports schon fast dem aktuellen Ausbaustand entsprechen, habe ich einen 16-Port TL-SG1016 von TP-Link erworben. Bisher bin ich sehr zufrieden, ich muss mir lediglich noch etwas für einen vernünftigen Einbau einfallen lassen. Aber das hat noch etwas Zeit, mein Provisorium hält ja.
Nach den vorigen Berichten zum Fileserver hat sich einiges getan. Im LAN werden die Dateien per Samba bzw. NFS (je nach Betriebssystem) zur Verfügung gestellt. Samba verteilt auch den Drucker an Windows-Clients, unter Linux kann das ja CUPS direkt tun. Ab und an läuft noch ein Minecraft-Server auf der Maschine, allerdings fahre ich hier mit den 1GB RAM echt am Limit. Dort ist ein Upgrade aber schon seit längerem geplant, auch weil DDR2-Speicher nicht wirklich preiswerter werden wird.
Für das musikalische Wohl sorgt ein MPD, bzw. für unterwegs ein Subsonic. Subsonic ist wirklich großartig, es stellt eine Webseite zum Streamen der eigenen Sammlung zur Verfügung und für einmalig 10€ bekommt man auch eine Lizenz für mobile Endgeräte, so dass man auch einen Client z.B. auf Android nutzen kann, um unterwegs die Musik vom heimischen Server zu streamen. Wenn jemand ein ähnliches Setup mit einer ausreichenden Sammlung hat, kann ich das nur empfehlen. Allerdings verbraucht die Software auf Java-Basis eine ganze Menge Arbeitsspeicher, der sollte also ausreichend vorhanden sein.
Abschließend ist der Fileserver mittlerweile mein Tor in die IPv6-Welt. Dank des kostenlosen Tunnels von SIXXS bin ich mittlerweile auch nativ mit IPv6 unterwegs, sollten die Services das hergeben jedenfalls. Das läuft absolut transparent und problemlos, ich bin echt begeistert. Das betrifft übrigens auch die Windows-Clients im LAN und das Setup war erstaunlich einfach.

