Archive for the ‘Allgemein’ Category

Fileserver mit Intel Atom und Mini-ITX Formfaktor

Montag, Juni 7th, 2010

Nachdem ich heute wieder in Aachen eingetroffen bin, war endlich mein lang ersehntes Gehäuse für meinen neuen Fileserver in der Packstation. Das Gehäuse ist ein Chenbro ES30068, das ich für den stolzen Preis von ~100€ bei mini-itx.de erstanden habe. Das Mainboard – ein Intel D510MO – habe ich direkt dort mitbestellt. Für das Gehäuse habe ich mich entschieden, da ich mindestens zwei 3,5″ HDD verbauen wollte, um eine entsprechende Kapazität zu erreichen. Das Gehäuse für vier HDD hat mich mit einem Preis von 180@ dann aber doch eher abgeschreckt. Daher das mit zwei HDDs, in dem ich zur Not noch eine 2,5″ HDD eingebauen könnte. Eine 2,5″ SSD als Systemplatte ist mir aber derzeit noch zu teuer. Als HDD kommt eine Samsung Ecogreen mt 2TB Kapazität und 5400 rpm zum Einsatz. Bei Bedarf wird dann noch eine Platte ergänzt.

Beide Teile waren gut verpackt und in fabrikneuem Zustand. Nach der Inspektion des Gehäuses, war ich dann endlich überzeugt, dass es seinen Preis Wert war. Das Gehäuse ist sehr gut verarbeitet, mindestens auf dem Niveau des Chieftech Desktop-Bigtower der neben mir steht. Das Mainboard ist durch eine Trennwand von den HDDs und dem Netzteil getrennt, so dass thermische Probleme reduziert werden können. Der Mainboardbereich wird von einem 60mm-Lüfter unter dem Oberteil durchlüftet, auf der HDD/Netzteilseite zieht ein 80mm-Lüfter die Luft aus dem Gehäuse. Generell ist die Geräuschentwicklung wirklich gering, nur das Netzteil an sich ist leider relativ laut. Ich bin nicht sicher ob dort auch intern ein Lüfter werkelt, den müsste man dann bei Gelegenheit wohl mal austauschen.

Die Installation des Mainboard ist denkbar einfach, einfach das Slotblech installieren und dann das Board mit den beigelegten Schrauben befestigen. Beim Slotblech ist zu beachten, dass das Mainboard verkehrtherum eingebaut wird und somit auch das Slotblech mit den PS/2-Ports nach unten eingebaut werden muss. Die Festplatteninstallation war da etwas schwieriger, ich musste das Handbuch konsultieren. Nachdem ich dann aber bestätigt bekam, dass man mit mittelschwerer Gewalt das Frontpanel entfernen muss, kam ich endlich an die zwei 3,5″ Slots für die HDDs. Das dürfte wohl auch mit der Grund dafür sein, dass das Gehäuse als Cold-Swap-Gehäuse gekennzeichnet ist. Die Installation der HDD war dann schnell erledigt einfach, die Käfige passen perfekt und das SATA-Backplane war bereits vorinstalliert. Daher musste ich im Gehäuse die Netzteilseite auch nicht antasten und habe bisher nur die Mainboard-Seite geöffnet.

Die Front des Gehäuse bietet die üblichen Power- und Resetschalter und zwei USB-Ports. Ergänzt werden diese durch eine senkrechte Plexiglasleiste die mit einer blauen LED befeuert wird und eine Vielzahl von Status LEDs. Diese umfassen: Power, BOOT, HDD1, HDD2, HDD3, HDD4, Network, HDD Activity. Für die meisten habe ich bisher keine Verwendung, lediglich Power und HDD Activity sind angeschlossen. Network würde ich gerne nutzen, das Mainboard hat aber leider nur Anschlüsse für WLAN, das man in den mini-PCIe Slot auf dem Board stecken könnte. Hier muss ich mir noch etwas einfallen lassen. Dasselbe gilt für die leuchtende Leiste, für die nirgends ein Stromanschluss vorhanden ist, da diese auch noch einen etwas exotischen Stecker verwendet. Wieso hier kein passende Stecker direkt vom Netzteil zugeführt wird, ist mir etwas rätselhaft. Da muss ich wohl noch einen Stecker basteln.

Das wars erst einmal von meinem neuen Fileserver, wenn ich die angesprochenen Probleme löse, werde ich noch einmal berichten. Derzeit wird die Platte mit Zufallsdaten überschrieben, das dauert bei der Größe und der CPU etwa 5h. Daher wird die Softwareinstallation wohl erst morgen laufen.

Site Update

Mittwoch, August 13th, 2008

Hi,

wie ihr sicher schon bemerkt habt, bastel ich gerade an einem neuen Look für die Seite, da das alte Design ja jetzt schon recht lange aktiv war. Ich hoffe es gefällt.

Sollten euch irgendwelche Bugs auffallen, schickt mir bitte eine E-Mail.

Vier Wochen Berlin

Mittwoch, November 14th, 2007

Hallo erstmal.

Habe ja lange nichts von mir hören lassen und habe mir gedacht meine momentane Lebenslage ist würdig für einen neuen Blogeintrag.

Wie man aus der Überschift erkennen kann, hat es mich – genau wie Raptor – in unsere Hauptstadt gezogen. Im Gegensatz zu meinem Vetter allerdings arbeitstechnisch. Ich bin vier Wochen nach Berlin kommandiert worden und werde dort nun Mädchen für alles spielen.

Untergekommen bin ich bei unserer lieben Cousine. Das ist natürlich viel besser, als in der Kaserne unterzukommen. Von hier aus fahre ich morgens, mit den mich begeisterndem Öffentlichem Nahverkehr, zum Arbeitsplatz Bendlerblock.

Angefangen hat alles am 12. November als ich um ca. 7:40 Uhr am Köln-Bonner Flughafen, zum ersten mal in meinem Leben, in ein Flugzeug stieg. Nach 50 Minuten war das erste mal dann auch schon vorbei und ich landete in Berlin-Tegel. Von dort aus mit vollem Marschgepäck direkt in Richtung Arbeit. Nach einer Vorstellungsrunde und einer halben Stunde Aufbau war ich dann auch schon voll Einsatzbereit.

Als ich fertig mit dem ersten Arbeitstag war, wurde ich netter Weise noch zu meiner Cousine gefahren.

Tag 2

Der Tag begann mit der Erkundung meines Arbeitsweges, der dementsprechend lang dauerte. Nach getaner Arbeit machte ich mich auf, Berlin Stück für Stück zu erkunden. Ich lief also blindlings in Richtung hell erleuchteter Innenstadt. Da es schon recht dunkel war, habe ich das tolle Lichtspektakel einer Metropole wie Berlin erleben dürfen. Mein Weg führte mich vorbei an der Staatsbibliotek, am Sony-Center, über den Potsdamer Platz dann Richtung Brandenburger Tor am Mahnmal der Holocaust-Opfer und an der Britischen Botschaft vorbei. Irgendwann nach meiner kleinen ersten Exkursion fuhr ich befriedigt nach Schöneberg zurück.

Bis bald,

BrotherSloth

Fotos vom Berlin-Urlaub

Freitag, Oktober 5th, 2007

Hallo,

nach langer Zeit mal wieder ein kleines Update. Ich konnte mich heute endlich mal dazu aufraffen, die Bilder vom Berlinurlaub im Februar durchzusehen und fertig zu bearbeiten. Eine erste Version ist jetzt hier online. Viel Spaß damit.

Achja, sollten auf einigen Bildern Haare zu sehen sein, diese sind noch nicht rausbearbeitet und begründen den Ausflug zum Berliner Hauptbahnhof am zweiten Tag.

Matthias

Bildergalerie

Endlich Gutes Wetter – Ausflug in den Aachener Tierpark

Mittwoch, März 28th, 2007

Heute Nachmittag waren wir im Aachener Tierpark, da das Wetter diese Woche doch endlich einmal zum rausgehen einlädt.

Der Tierpark ist relativ zentrumnah und sehr familienfreundlich aufgebaut. So gibt es einen Familienbauernhof mit den üblichen Haustieren für kleinere Kinder, an den auch Spielplätze angegliedert sind. Weiter hinten im Park gibt es dann auch teilweise exotischere Tiere und eine große Vielfalt an Wassertieren im großen parkeigenen See. Die Athmosphäre lädt auch einmal nur zum verweilen ein, Sitzgelegenheiten sind zahlreich vorhanden und die Eintrittspreise sind human. Weitere Infos gibt es auch auf der Homepage des Parks.

Natürlich gibt es auch wieder eine Fotogalerie, großteils mit heimischen Tieren, Zebras und Kängurus war es anscheinend doch noch etwas zu frisch, oder Zäune und Entfernungen waren einfach etwas zu problematisch.

Fotogalerie
Aachener Tierpark

Farbenfrohe Plattenbauten

Mittwoch, Februar 21st, 2007

Während des Berlinbesuchs konnten wir viele Plattenbauten bestaunen, die es in der Innenstadt in großer Zahl gibt. Bei Stumbleupon bin ich von ein paar Tagen zufällig auf farbenfroh gestaltete Plattenbauten gestoßen, die ich euch nicht vorenthalten wollte. So scheint man auch in anderen Ländern an einer Umgestaltung zu arbeiten, auch wenn es nur eine neue Farbgebung zu sein scheint.

Farbenfrohe Plattenbauten (vermutlich in Russland)
Plattenbau-Artikel bei Wikipedia; beschreibt den Stand in Ostdeutschland sehr gut

Boeing baut neuen Supertransporter

Mittwoch, August 23rd, 2006

Die 747-Familie hat Zuwachs bekommen, das jüngste und wohl mit Abstand größte Mitglied ist eine 747-400LCF (Large Cargo Freighter). Das etwas merkwürdig aussehende Flugzeug soll 787-Bauteile in die Endmontage nach Everett bringen. Anscheinend ist die fliegende Variante preiswerter, als die Bauteile per Schiff zu transportieren. Neben der 747-400LCF dürfte wohl sogar die Beluga von Airbus relativ schmächtig aussehen.

Bilder gibt es hier auf airliners.net:

http://airliners.net/open.file/1098583/M/
http://airliners.net/open.file/1097139/M/

Serverumzug

Donnerstag, August 17th, 2006

Guten Abend,

der Umzug der Webseiten auf meinen neuen Root-Server ist jetzt abgeschlossen. Bis auf die Mailserver funktionieren alle mittlerweile alle Features. Sollten euch irgendwelche komischen Dinge auffallen, schickt mir einfach eine E-Mail oder hinterlasst einen Kommentar.

Grüße

Die Rückkehr aus dem Nichts (Clausthal-Zellerfeld)

Sonntag, Juli 2nd, 2006

Endlich sind wir wieder da, in der Zivilisation. Ein Wochenende Urlaub (mit Urlaub) am Ende der Welt, bei Ravage im Wohnheim. Oder im Harz. Immerhin 3 Tage sind wir dort klebengeblieben. Wir hatten trotz der etwas beengten Platzverhältnisse doch eine Menge Spaß. Das Bier und der Whisky taten am Freitag ihr übriges. Zumindestens für die Anwesenden, die einen Kreislauf ihr Eigen nennen können.
Die Hinfahrt war etwas arg früh, aber unkompliziert. Der ICE fuhr von Köln bis Hannover durch, alles fair. Doch dann mussten wir in so ein vorsintflutliches Ding steigen. Die Lok wurde noch mit Diesel betrieben (unser Zielort war bei Leibe nicht elektrifiziert) und der Waggon war laut. Von der mangelhaften Lärmdämmung mal abgesehen, klapperte die Tür dermaßen, das ich nach dem Aussteigen erst einmal einen Moment die Ruhe genießen musste. Die Sitze waren auch ziemlich ungemuetlich, das kann aber auch der Kontrast gewesen sein. Aber gut, wir waren endlich im Nirgendwo angekommen.
Nach der Ankunft sollte es dann Pizza geben. Vor dem Deutschlandspiel wurde das aber dann irgendwie nix mehr, weil der Bäcker von irgendeinem Bergmonster gefressen worden war. Vermutlich jedenfalls. Als Entschädigung gab es eine kostenlose, nur leicht angebrannte Pizza, von der Bedienung selbst gebacken. Getränke gabs auch dazu, also fairer Preis. Der Beschluss Abends wiederzukommen war quasi schon gefasst.
Danach gabs Deutschland am Wohnheim, schonmal mit Bier zum aufwärmen für die Party abends. Nette Atmosphäre, ausreichend Angetrunkene. Sehr schön. Gewonnen haben wir natürlich auch. Nach einem kurzen Zimmeraufenthalt wurde das Vakuum im Magen zu groß, also blieb nur hoffen und ab zur Pizzeria. Mission erfolgreich, der Pizzabäcker wurde von irgendeinem Helden aus dem Bauch des Monsters befreit. Jedenfalls gabs essen. Gutes! Der Laden ist nur zu empfehlen. Wenn man denn mal… hm, in der Gegend sein sollte. Warum auch immer.
Mit ausreichender Grundlage voran gabs dann den Abend über Bier, Whisky und nette Gespräche. Alle in Ordnung. Die Nacht war etwas kuschelig, also wich Urlaub irgendwo zwischen Waschbecken und Schrank aus. Er behauptet bis dato steif und fest es hätte genau gepasst. Und vermutlich war auch noch der Boden butterweich.
Wie auch immer, nach ausreichendem Koma-Ausschlafen war man wieder wach. Nach dem aufstehen war das mit der Zelle doch ein bisschen eng, schlecht belüftet, also beschlossen wir essen zu besorgen. Der Dönerladen mit der Onlinebestellung war gut, sowohl preislich, als auch geschmacklich. Nachdem man sich wenigstens ein bisschen mit Soße eingesifft hatte war man dann auch schon fertig. Im Anschluss beschlossen wir sowas wie einen ortsumfassenden Marsch zu machen.
Nettes Dörfchen (offiziell Stadt), man scheint sich der Bergbauvergangenheit doch sehr verbunden zu sein, sei es durch entsprechende Museen, oder Loren die im Stadtgebiet verteilt sind. Ein nettes beschauliches Örtchen, perfekt für einen ruhigen Urlaub ohne Stress. Aber sollte euch einmal ein Arbeitgeber in diese Gegend entführen wollen, lasst es lieber sein. Für immer dort leben ist wohl doch eher was für die Eremiten unter uns. Nach dem ständigen Auf und Ab, kamen wir wieder im Wohnheim an, wohl eine der umfassensten Menschenzusammenrottungen in der Gegend.
Dann musste Urlaubs Notebook leiden, es wurde Linux installiert. Und jede Menge Müll gelabert, den wir aber leider so nicht mitgeschnitten haben. Es wäre etwas wirr und… ausreichen unpassend oder so. Urlaub kehrte wieder in seinen Zimmervorraum zurueck und wir zogen das Bett vor, zu zweit auch gar nicht mehr kuschelig.
Am nächsten Morgen gab es ausschlafen und dann auch schon Abfahrt. Der geplante ICE war natürlich ausgebucht, also gabs nur IC und ICE in Kombination. Erträglich wars irgendwie trotzdem. Im ICE angekommen gab es gaehnende Leere, aber wir sind natürlich trotzdem brav zu unseren Sitzen gegangen. Problem: Nach der IC-Tour waren die Akkus leergelaufen. Eine Steckdose gabs in dem Zweier, also schnell den Stecker rein. Für den zweiten Rechner gabs auch schnell die zündende Idee: Der Sitz vor uns. Also fragte Urlaub schnell das vor uns sitzende Mädel, ob er seinen Stecker bei ihr einstecken dürfe. Nach einem freundlichen Lächeln, wurde ihm das natürlich gestattet. Irgendwie hat er das wohl nichtmal absichtlich gemacht, lustig wars halt trotzdem. Sie denkt bestimmt positiv von uns. Jedenfalls gabs Strom, Saft für die Rechner.
Von Köln aus musste ich alleine weiter leiden, günstigerweise kam gerade ein Zug der eh schon locker 50 Minuten Verspätungen hatte. Blöderweise war wohl auch schon der Zug vorher ausgefallen, jedenfalls passten die Menschen kaum rein. Wenn ich auch mit einigen Drängeln einen Sitzplatz ergattern konnte. Das war übrigens eine ähnliche Klapperkiste, wie im schönen Niedersachsen. Das neuere Modell war wohl irgendwo auf der Strecke liegen geblieben. Whatever, ich bin ja doch noch angekommen.

Und keine Sorge Ravage, vielleicht kommen wir ja nochmal wieder. Ausreichend erholsam fand ichs jedenfalls.
Bis später dann.

HELP ME!

Dienstag, Mai 16th, 2006

Helft diesem armen kleinen gequälten Tier. Es hat Angst und sieht schon irgendwie komisch aus. Wohl der Beweis, dass Katzen nicht geduscht werden sollten. Gequält haben wir uns heute Abend auch wieder, um tolles neues Zeugs zu finden.

Zum Beispiel gibt es da den Ausziehteddy, der bestimmt einmal den Bodybouncer testen möchte. Bestimmt ein sehr spaßiges Werkzeug. Wo wir gerade bei spaßigem Werkzeug sind. Könnt ihr Spielzeug von “Spielzeug” unterscheiden? Solltet ihr das Zeugs einfach aufgrund mangelnder Personen nicht einsetzen können, hier gibt es den geekigsten Porno den ich je gesehen habe.

Aber um noch ein wenig Bildung ins Spiel zu bekommen: Kennt ihr schon alle Molekülnamen, die sich irgendwelche Schwachmaten ausgedacht haben? Oder gehört ihr doch eher zu den kreativen Geschichtenschreibern.

Ich jedenfalls werde den Rest der Nacht dann mal in der iToilet runterspülen, und doppelt so schnell geleert schlafen. Denkt dran. Es kann euch immer schlimmer treffen.